Bildung und Forschung

Bildung, Forschung und Innovation sind für die Zukunft der Schweiz ganz zentral. Darum müssen wir auf das Beste setzen, was wir haben; das sind die Menschen, die hier leben, lernen, lehren und arbeiten. Bildung und Forschung sind für mich auch der Schlüssel für unseren Wohlstand und für Wachstum. Darum muss die Politik diesen Bereich prioritär behandeln.

Für mich ist eine exzellente ETH und sehr gute Hochschulen wichtig. Setzen wir uns aber auch ein für unsere Fachhochschulen und unsere Berufsbildung. Denn unsere Berufsbildung vermittelt zwei Dritteln unserer Jugendlichen eine solide berufliche Ausbildung. Diese Ausbildung ist für mich auch ein eigentliches Reservoir für das mittlere Kader unserer Unternehmen.

Der Ständerat verabschiedete mit der BFI-Botschaft einen Zahlungsrahmen von 21 Milliarden Franken für die Jahre 2008 bis 2011. Wichtig ist nun, dass nicht wieder gleich in Sparübungen diese Beiträge gekürzt werden. Sonst ist der Bund weder verlässlich, kalkulierbar noch glaubwürdig und die vielen „Sonntagspredigten“ über die Wichtigkeit der Bildung bleiben leere Versprechen.

Aber wir brauche auch eine Diskussion über den Inhalt der Bildung. Denn die Bildung wird heute auch verkommerzialisiert. Stichworte dazu sind: „Humankapital“ und „Produktionsfaktor“. Verloren geht die umfassende Menschenbildung. Wie sagte es doch Imanuel Kant: „Damit Menschen ihr Leben selbstverantwortlich gestalten und das Gemeinwesen mehr als bisher demokratisch mitbestimmen und mitgestalten können brauchen sie eine urteilsfähige Allgemeinbildung.“

 
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